5 Punkte Sonntag

  • Was ich lese:

Die Guten Morgen Gazette blueprints.de

Wort der Woche:„Zwischen den Jahren“ Als „Zwischen den Jahren“ wird heute zumeist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr bezeichnet.

Ursprünglich umfasste der damit gemeinte Zeitraum die sogenannten Raunächte (auch zwölf heilige Nächte bzw. Zwölf Nächte genannt), die Zeit zwischen dem Ende des alten Jahres (25. Dezember) und Beginn des neuen Jahres (6. Januar).

Auch die Bezeichnung „Zwischen den Feiertagen“ ist gebräuchlich. In der Schweiz wird diese Zeit auch als Altjahrswoche bezeichnet. 

Zitat der Woche

Die Welt gehört denen, die zu ihrer Eroberung ausziehen, bewaffnet mit Sicherheit und guter Laune.

Charles Dickens, englischer Schriftsteller, * 1812, † 1870

Humorige Anekdote

Friedrich II. und Moses Mendelssohn

Zu Gesellschaften bei Friedrich II. war häufig der berühmte Philosoph Moses Mendelssohn eingeladen. Der Preußenkönig brachte Mendelssohn gern in Verlegenheit, um zu sehen, wie dieser sich aus der jeweiligen Klemme helfe.

Eines Tages schrieb der König einmal auf eine Serviette: „Mendelssohn ist der erste Esel unseres Jahrhunderts.“

Die Serviette wurde bei Tisch weiter gereicht und gelangte schließlich zu Mendelssohn. Der verneigte sich vor dem König und erklärte: „Ich werde gern diese königlichen Worte in meiner Bibliothek aufbewahren, nur hätte ich die Bitte, dass Eure Majestät das Dokument signiere.“

Der König unterschrieb und reichte dem Philosophen die Serviette zurück.

Mendelssohn stand nun auf und las vor: „Moses Mendelssohn ist der erste Esel des Jahrhunderts. Friedrich der zweite.“

Friedrich II. war König von Preußen und bekannt als Friedrich der Große, * 1712, † 1786 

Mein Rom von Andreas Englisch

Denkst du schon alles über Rom zu wissen? Wenn du Andreas Englisch kennst, dann weißt du, dass du dich täuschst. Wie kaum ein anderer versteht der ausgewiesene Vatikan-Experte, der seit drei Jahrzehnten in Rom lebt, dessen mehr als zweitausendjährige Stadtgeschichte zum Leben zu erwecken. Mit seinem Sohn Leo folgt er Gladiatoren in ihre Trainingsarena, den Spuren genialer Künstler in den Vatikanischen Museen, erzählt von raffgierigen und weisen Päpsten, von verborgenen etruskischen Fresken, Gewinnern und Verlierern der Stadtgeschichte und vom seltsamen Humor eines vielleicht gar nicht existierenden Gottes, der doch das Schicksal Roms bis heute prägt. Als Andreas English nach Rom kam wollte er eigentlich nur italienisch lernen, doch durch Mitbewohner seiner WG und dem Bedarf schnell einen Job zu finden stellte er sich als Journalist im Vatikan vor.

Es gibt auch einige Video von Andreas Englisch on YouTube wo er auf einer rasanten Art und Weise seine Geschichten im Vatikan erzählt. Mach dich darauf gefasst, einen Mann zu erleben der sehr bildreich, schnell und mit viel Humor  erzählt und auch kein Auge trocken lässt.

  • Was ich mir anschaue

Anne Burda der Film

Burdas Credo: „Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude / Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht / Ich handelte und siehe: Die Pflicht war Freude.“

Rainer Tittelbach sagt:

„Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau“ erzählt vom Aufstieg einer Unternehmerin, die nicht länger nur die Frau an der Seite eines erfolgreichen Mannes sein wollte. Triebkraft ihres Handelns waren neben der Vision von einer modernen Modezeitschrift mit Modellen zum Nachschneiderndem ein Stück weit auch die Verletzungen, die ihr durch den Casanova-Gatten widerfahren sind. Das Drehbuch von Regine Bielefeldt zeigt Aenne Burda als eine Frau, die ihrem Mann auf Augenhöhe begegnen will. Leistung, Pflicht, Verantwortung, das sind die von Männern geprägten Begriffe der Zeit, jener Nachkriegs (Wunder) Jahre, nicht Emanzipation, Gleichberechtigung oder gar Selbstverwirklichung. Die Jahre zwischen 1949 und 1954 werden chronologisch aufgefächert. Im ersten Teil dominieren der süddeutsche Provinzmuff und der Grauschleier der Nachkriegsjahre; Teil 2 hingegen liefert einem telegenen, höchst sinnlichen Bilderbogen der frühen 50er Jahre. Katharina Wackernagel verleiht dieser Frau einen großen, physischen Präsenz und macht aus Burda das, was sie war: eine Persönlichkeit.

Diese Frau lässt sich nicht mit einem neuen Pelzmantel abspeisen. Als Anne Burda (Katharina Wackernagel) herausfindet, dass ihr Mann, der Verlagsinhaber Franz Burda (Fritz Karl), seit Jahren in einer Art Zweit-Beziehung mit seiner ehemaligen Sekretärin (Cornelia Gröschel) lebt und mit ihr ein Kind hat, droht sie ihm mit der Scheidung. Als den Gipfel der Demütigung empfindet sie, dass der Göttergatte ihre Geschäftsidee einer Modezeitschrift mit Modellen zum Nachschneidern längst realisiert hat: Während er ein solches Magazin ihr gegenüber als Investitionsgrab abtut, hat er seiner Geliebten ein solches Projekt längst finanziert. Anne, die sich bald Aenne nennt, erreicht, dass er ihr die Zeitschrift und den Verlag überschreibt. Obwohl die ungemütliche Fabrikhalle ihrer hoch verschuldeten Firma so gar nichts besitzt von dem, was sie sich mit ihrem Produkt für sich und die Frauen erträumt, die Wiederentdeckung des Schönen und die Vertreibung der Nachkriegstristesse, macht sie sich mit großem Elan an die Arbeit. In der Näherin Edith Schmidt (Luise Wolfram) findet sie eine Vertraute mit Sinn fürs Organisatorische, und Lise Schneegass (Annika Olbrich) entpuppt sich bald als die Frau für die Schnittentwürfe. Die Pariser Haute Couture in das Offenburger Modemagazin zu integrieren, scheitert allerdings an der großen Politik: Für Kooperationen mit dem „Erzfeind“ sind die französischen Modeschöpfer so wenige Jahre nach dem Krieg noch nicht bereit.

Ein wunderbarer Film über eine starke Frau, die uns zeigt wir können alles erreichen was wir wollen. Mit genügend Ambition und einer guten Portion Leidenschaft schaffen wir Träume in Erfüllung gehen zulassen.

  • Orte worüber ich nachdenke zu besuchen

Lissabon. Ich würde mich sehr freuen, 2019 nach Portugal zu reisen und Lissabon zu erkunden, was ich kürzlich aus Wikipedia gelernt habe, eine der ältesten Städte der Welt. Es ist sicherlich eine der ältesten in Westeuropa, die vor Jahrhunderten anderen europäischen Metropolen wie London, Paris und Rom vorausging. Ich würde es besonders lieben, die Festung São Jorge und die Praça do Comércio zu sehen. Hast du noch andere Empfehlungen oder ein Muss für Portugal?

  • Zitate über die ich nachdenke

„Für einen Menschen, einen anderen Menschen zu lieben: Dies ist vielleicht die schwierigste Aufgabe, die uns anvertraut wurde, die letzte Aufgabe, die letzte Prüfung und der Beweis, die Arbeit, für die alle anderen Arbeiten lediglich Vorbereitung sind.“

– Rainer Maria Rilke

  • Was ich höre

Seit zwei Wochen habe ich einen Gast namens Alexa im Haus. Ich holte sie mir, nicht weil ich alleine bin, sondern weil ich meine liebsten Radiostation hören kann, ohne durch Nachrichten unterbrochen zu werden. Einer dieser Station ist „Smooth Jazz“ oder „Neo Klassik“.bei dieser Musik kann ich schreiben bei voller Konzentration. Momentan höre ich Frederico Aubele…ein argentinischer Künstler, der in viele Genre passt und auf  meiner Amazon Musik Playlist ist. Wir können dankbar sein heutzutage die Technik zu haben die uns solche Möglichkeiten erlaubt.

  • Event – Tipp für den nicht alltäglichen Geschmack

Ein Silvester Abend mit diesem ungewöhnlichen Ereignis.

https://www.secretnye.com für diejenigen die das außergewöhnliche lieben. Wie viele von Euch wissen lebte ich in den USA und hatte die Möglichkeit dieses oben genannte Restaurant in New York zu besuchen. Ein Erlebnis das auch nach vielen Jahren noch haften bleibt.

Nun wünsche ich all meinen Leser ein wunderschönes Wochenende.

Saskia

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